Der Umzug ist schon länger beschlossen und die ersten Vorbereitungen standen an. Nachdem der Mietvertrag unterschrieben war, kümmerte ich mich als erstes um einen Kita Platz für das Kind. Die gute Nachricht: ein Platz ist kein Problem. Man hat ja Anspruch auf einen Platz. Richtig, auf "einen Platz" - auf die Art des Platzes hat man allerdings keinen Einfluss. Hier also die nicht so gute Nachricht: wir bekommen nur einen Platz von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Für uns ist das extrem ungewohnt, denn Ganztagsplätze mit Mittagsversorgung sind hier die Regel, nicht die Ausnahme. Für den Moment bin ich froh, dass wir überhaupt einen Platz bekommen.
Die Umzugskartons bekommen wir frühestens vier Wochen vor dem Umzugstermin gestellt. Bis dahin will ich versuchen schon etwas zu entrümpeln (der Versuch ist es wert) und nicht benötigtes zu verkaufen. Außerdem brauchen wir noch eine neue Küche. Unsere jetzige Küche gehört zur Wohnung und wir nicht mit umziehen.
Also wird jetzt fleißig Küche geplant. Zusätzlich stecke ich gerade etwas mehr Zeit ins die Kinderzimmerplanung. Auch da wird zusätzlicher Stauraum gebraucht. Das stand für dieses Jahr ohnehin auf unserer Agenda.
In der Umzugsplanung darf ich allerdings ein wichtiges Ereignis nicht vergessen: das Kind wird drei Jahre alt. DREI! Also wird vier Tage vor dem Umzug noch Geburtstag gefeiert. Und zwei Tage vor dem Umzug ist noch die Geburtstagsfeier im Kindergarten. Und einen Tag vor dem Umzug steht die Abschiedsfeier im Kindergarten an.
Mit guter Organisation müsste ich aber alles schaffen.
Noch 7 bis zum Umzug.
Alles wird gut ;)
Mittwoch, 18. Mai 2016
Donnerstag, 21. April 2016
Demnächst: pieseln unterm Weinberg - wir ziehen um
Ach ja, was für ein toller Titel. Den kann ich mir gerade nicht verkneifen. Zu diesem Titel inspirierte mich ein Bild, welches ich vor ein paar Wochen machte:
Unser Hund pieselt am Fuß eines Weinberges. Das Bild entstand als mein Mann und ich quer durchs Land fuhren um uns ein Haus anzusehen. Das Kind hatte einen tollen Tag bei Großtante und Opa aber für den Hund fanden wir spontan keine Betreuung. So wusste der potentielle Vermieter wenigstens gleich Bescheid.
Wir waren früher als vereinbart in der Gegend und schauten uns ersteinmal um. Was wir sahen, gefiel uns sehr gut: Weinberge, Weinberge, ein paar Wiesen und Felder und wieder Weinberge. Der Hund fand den Spaziergang toll. Einfach laufen und stehen bleiben, wo es gerade gut riecht. Den Luxus hat er in der Stadt praktisch nie.
Die Hausbesichtigung haute uns erst einmal um. Ja, wir sind auf der Suche nach "etwas mehr Platz". Aber wie sich über 200m² (plus Keller und Dachboden) anfühlen, hat uns dann doch sehr erstaunt. Das mussten wir auf der Rückfahrt erst einmal verdauen. Würde das Haus an einem weniger schönen Stück Erde stehen, hätten wir es abgelehnt. Es wäre zu groß. Aber die Gegend überzeugte uns.
Daher: meine Damen und Herren, ist verkünde: wir ziehen nach Rheinland-Pfalz an die Weinstraße.
Der Mietvertrag wurde vor ein paar Tagen unterschrieben. Heute Vormittag war der Spediteur zur Vorbesprechung da. Seiner Meinung nach brauchen wir mindestens 130 Umzugskartons und einen LKW mit zusätzlichem Anhänger ("Ernsthaft?!"). In 11 Wochen geht es los. Es fühlt sich noch sehr unecht an. Ich bin gespannt, was uns erwartet.
Unser Hund pieselt am Fuß eines Weinberges. Das Bild entstand als mein Mann und ich quer durchs Land fuhren um uns ein Haus anzusehen. Das Kind hatte einen tollen Tag bei Großtante und Opa aber für den Hund fanden wir spontan keine Betreuung. So wusste der potentielle Vermieter wenigstens gleich Bescheid.
Wir waren früher als vereinbart in der Gegend und schauten uns ersteinmal um. Was wir sahen, gefiel uns sehr gut: Weinberge, Weinberge, ein paar Wiesen und Felder und wieder Weinberge. Der Hund fand den Spaziergang toll. Einfach laufen und stehen bleiben, wo es gerade gut riecht. Den Luxus hat er in der Stadt praktisch nie.
Die Hausbesichtigung haute uns erst einmal um. Ja, wir sind auf der Suche nach "etwas mehr Platz". Aber wie sich über 200m² (plus Keller und Dachboden) anfühlen, hat uns dann doch sehr erstaunt. Das mussten wir auf der Rückfahrt erst einmal verdauen. Würde das Haus an einem weniger schönen Stück Erde stehen, hätten wir es abgelehnt. Es wäre zu groß. Aber die Gegend überzeugte uns.
Daher: meine Damen und Herren, ist verkünde: wir ziehen nach Rheinland-Pfalz an die Weinstraße.
Der Mietvertrag wurde vor ein paar Tagen unterschrieben. Heute Vormittag war der Spediteur zur Vorbesprechung da. Seiner Meinung nach brauchen wir mindestens 130 Umzugskartons und einen LKW mit zusätzlichem Anhänger ("Ernsthaft?!"). In 11 Wochen geht es los. Es fühlt sich noch sehr unecht an. Ich bin gespannt, was uns erwartet.
Donnerstag, 3. März 2016
Wir krempeln mal eben unser Leben um
Eigentlich sollte hier stehen wie es mit unserem Projekt "Immobilienkauf" weiter geht. Das ist recht kurz zusammengefasst: gar nicht!
Was ist passiert?
Wir hatten vor einigen Wochen einen zweiten Besichtigungstermin unseres Traumhauses. Dieses Mal mit Berater um sicher zu gehen, dass es im Nachhinein keine bösen Überraschungen gibt. Das Ergebnis war absolut überzeugend. Schwerst verliebt verabschiedeten wir uns und benachrichtigten den Makler noch am gleichen Abend, dass wir das Haus gern kaufen möchten und forderten die Unterlagen für die Bank an.
Am nächsten Tag, während ich mich recht konkret mit der Umgestaltung des Grundrisses beschäftigte, erhielt mein Mann einen Anruf. Ein Jobangebot. Über 300 Kilometer entfernt. Es ist nicht das erste Mal, dass ihm ein Angebot erreichte. Bisher gab es immer sehr gute Gründe es abzulehnen. Und eigentlich sollte das Traumhaus auch ein sehr guter Grund sein, ein solches Angebot abzulehnen. Denn mit einem Haus bindet man sich sehr an einen Ort. Eigentlich fanden wir das ziemlich ok, da wir beruflich auch recht fest gebunden waren. Dennoch war das Angebot gut genug, um es wenigstens in Erwägung zu ziehen.
Einige Tage diskutierten wir die Option grundsätzlich und entschieden uns dann das Angebot näher zu prüfen. Wir wollten uns die Gegend angucken und den potentiellen Arbeitgeber persönlich kennenlernen. Innerhalb weniger Tage war alles arrangiert und wir machten uns auf den Weg. Das Treffen lief sehr gut und die Umgebung fanden wir auch ganz nett. Auf der Rückfahrt diskutierten wir das Für und Wider eines solchen großen Schrittes. Spannend war, dass weder mein Mann, noch ich, eine feste Position hatten. Wir hatten beide reichlich pro und contra Argumente und unsere Einstellung änderte sich praktisch im Stundentakt. Die neuen beruflichen Möglichkeiten und der Wunsch nach persönlicher Veränderung standen der Entfernung zur Familie und der Verbundenheit dem aktuellen Arbeitgebers gegenüber.
Nach einigen Tagen (mit reichlich Diskussion) entschieden wir uns dann doch für den großen Schritt! Wir ziehen einmal quer durchs Land!
Inzwischen haben wir unsere jetzigen Jobs gekündigt. Mein Mann wird ab Mitte April vorerst pendeln. Das Kind und ich werden wohl noch bis zum Sommer in unserer jetzigen Wohnung wohnen, da wir das Kind so lange wir möglich in ihrer gewohnten und geliebten Kita lassen möchten.
Momentan sind wir also auf Wohnungs-/Haussuche. Das gestaltet sich recht schwierig, da unsere Wünsche sich so gar nicht mit dem Wohnungsmarkt decken (Überraschung!). Aber momentan haben wir noch keinen Druck. Unsere jetztige Wohnung ist noch nicht gekündigt und ich bin noch entspannt. Da ich meinen Bürojob auch schon gekündigt habe um den Umzug besser vorbereiten zu können, habe ich jetzt vermutlich auch wieder mehr Zeit zum Nähen. Darüber bin ich schon mal gar nicht böse.
Bei uns steht also viel Veränderung an. Ich versuche, soviel wie möglich hier zu loggen.
Falls jemand mit solchen großen Entscheidungen Erfahrung hat, würde ich mich auch sehr über einen Austausch freuen!
Was ist passiert?
Wir hatten vor einigen Wochen einen zweiten Besichtigungstermin unseres Traumhauses. Dieses Mal mit Berater um sicher zu gehen, dass es im Nachhinein keine bösen Überraschungen gibt. Das Ergebnis war absolut überzeugend. Schwerst verliebt verabschiedeten wir uns und benachrichtigten den Makler noch am gleichen Abend, dass wir das Haus gern kaufen möchten und forderten die Unterlagen für die Bank an.
Am nächsten Tag, während ich mich recht konkret mit der Umgestaltung des Grundrisses beschäftigte, erhielt mein Mann einen Anruf. Ein Jobangebot. Über 300 Kilometer entfernt. Es ist nicht das erste Mal, dass ihm ein Angebot erreichte. Bisher gab es immer sehr gute Gründe es abzulehnen. Und eigentlich sollte das Traumhaus auch ein sehr guter Grund sein, ein solches Angebot abzulehnen. Denn mit einem Haus bindet man sich sehr an einen Ort. Eigentlich fanden wir das ziemlich ok, da wir beruflich auch recht fest gebunden waren. Dennoch war das Angebot gut genug, um es wenigstens in Erwägung zu ziehen.
Einige Tage diskutierten wir die Option grundsätzlich und entschieden uns dann das Angebot näher zu prüfen. Wir wollten uns die Gegend angucken und den potentiellen Arbeitgeber persönlich kennenlernen. Innerhalb weniger Tage war alles arrangiert und wir machten uns auf den Weg. Das Treffen lief sehr gut und die Umgebung fanden wir auch ganz nett. Auf der Rückfahrt diskutierten wir das Für und Wider eines solchen großen Schrittes. Spannend war, dass weder mein Mann, noch ich, eine feste Position hatten. Wir hatten beide reichlich pro und contra Argumente und unsere Einstellung änderte sich praktisch im Stundentakt. Die neuen beruflichen Möglichkeiten und der Wunsch nach persönlicher Veränderung standen der Entfernung zur Familie und der Verbundenheit dem aktuellen Arbeitgebers gegenüber.
Nach einigen Tagen (mit reichlich Diskussion) entschieden wir uns dann doch für den großen Schritt! Wir ziehen einmal quer durchs Land!
Inzwischen haben wir unsere jetzigen Jobs gekündigt. Mein Mann wird ab Mitte April vorerst pendeln. Das Kind und ich werden wohl noch bis zum Sommer in unserer jetzigen Wohnung wohnen, da wir das Kind so lange wir möglich in ihrer gewohnten und geliebten Kita lassen möchten.
Momentan sind wir also auf Wohnungs-/Haussuche. Das gestaltet sich recht schwierig, da unsere Wünsche sich so gar nicht mit dem Wohnungsmarkt decken (Überraschung!). Aber momentan haben wir noch keinen Druck. Unsere jetztige Wohnung ist noch nicht gekündigt und ich bin noch entspannt. Da ich meinen Bürojob auch schon gekündigt habe um den Umzug besser vorbereiten zu können, habe ich jetzt vermutlich auch wieder mehr Zeit zum Nähen. Darüber bin ich schon mal gar nicht böse.
Bei uns steht also viel Veränderung an. Ich versuche, soviel wie möglich hier zu loggen.
Falls jemand mit solchen großen Entscheidungen Erfahrung hat, würde ich mich auch sehr über einen Austausch freuen!
Mittwoch, 27. Januar 2016
Achterbahnfahrt der Gefühle oder "Warum ich nur einmal im Leben ein Haus kaufen möchte"
Inzwischen ist mir auch klar. warum man in der Regel nicht alle paar Jahre ein Haus kauft: am Ende ist man reif für die Nervenheilanstalt. In den letzten Tagen wechselte die Stimmung praktisch täglich zwischen Euphorie ("DAS ist es"), Enttäuschung ("Der Keller scheint doch feucht zu sein."), Verzweiflung ("Das Dach müsste auch bald neu gedeckt werden. Das wird teuer. Bestimmt zu teuer."), Hoffnung ("Vielleicht ist der Keller gar nicht so feucht und das Dach günstiger, als vermutet."), Panik ("WAS?! Die anderen Interessenten haben vor uns einen zweiten Besichtigungstermin?!") und An- bzw. Entspannung ("Wir bekommen doch einen zweiten Termin. Vor den Anderen.").
Feuchter Keller oder doch nur Salzablagerungen?
Dienstag, 19. Januar 2016
Erste Hausbesichtigung
Vergangenen Freitag machten wir uns auf dem Weg um das
Haus zu besichtigen. Startpunkt war das Büro. Die ideale Gelegenheit um zu testen,
wie lange die Fahrtstrecke ins Büro wirklich dauert. Zu unserer Überraschung
war es weniger, als wir dachten. Unter 30 Minuten. Das schafft man häufig nicht
innerhalb der Stadt. Wir waren dann etwas früh dran und nutzten die Zeit um
noch einmal durch den Ort zu fahren. Die Eindrücke der ersten Besuche
bestätigten sich: hier ist nicht viel los. Es gibt praktisch keine Läden und es
waren auch nur sehr wenig Menschen in den Straßen zu sehen. Allerdings hatten
wir das auch so erwartet und waren nicht überrascht. Die nächste größere Stadt
ist nur 10 Autominuten entfernt und da könnten wir die Stille im Dorf gut
ertragen.
Mittwoch, 13. Januar 2016
Mal etwas ganz anderes ...
Nach langer Stille (zu viel zu tun in zu kurzer Zeit) möchte ich
heute einen etwas anderen Post schreiben. Nein, ich MUSS einen anderen Post
schreiben.2015 war für uns als Familie wenig
spannend und verstrich ohne große Ereignisse. Zugegeben, die vergangenen Jahre
sind auch schwer zu toppen (neue Wohnung, Heiraten, Baby). Für 2016 haben wir
wieder einen Meilenstein auf der Agenda. Die 90m² Altbauwohnung wird uns zu
eng. Ein Umzug innerhalb der Stadt zur Miete scheint uns eher unattraktiv. Wir
haben das Gefühl, wir sind an dem Punkt "etwas eigenes" zu wollen.
Dienstag, 12. Januar 2016
{12von12} - Januar 2016
Im Dezember habe ich nicht bei 12von12 mitgemacht. Es war eine stressige Zeit und ich brauchte eine Pause von Instagram. Heute habe ich über den Tag 12 Fotos gemacht und meinen Tag dokumentiert.
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